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Altersgerechtes Bad – so wird das Bad im Alter sicher

  1. Welche Voraussetzungen sollte ein altersgerechtes Bad erfüllen?
  2. Wann sollte das Bad altersgerecht umgebaut werden?
  3. Ein kleines Bad altersgerecht gestalten?
  4. Wird der Umbau zum altersgerechten Bad gefördert?

Damit man sich auch im hohen Alter frei und eigenständig im Badezimmer bewegen und den Raum effektiv nutzen kann sollte man frühzeitig über die Gestaltung eines altersgerechten Bades nachdenken. Einer der wichtigsten Aspekte ist es, Barrieren und „Stolperfallen“ zu vermeiden. Die Definition für ein barrierefreies Bad orientiert sich an rechtlich festgelegten Standards. DIN-Standard 18040-2 bildet die Grundlage für die bauliche Umsetzung. Aber auch weitere gesetzliche Vorgaben müssen erfüllt werden. Diese Vorschriften müssen in öffentlichen Gebäuden oder im Rahmen von subventionierten Privatbauten eingehalten werden. Im Folgenden erfährst Du, worauf es bei einem altersgerechten Bad ankommt und wie es einfach umzusetzen ist.

Welche Voraussetzungen sollte ein altersgerechtes Bad erfüllen?

Egal ob Neubau oder Renovierung – vor Baubeginn sollten einige wichtige Fragen beantwortet werden. Was sind die wichtigsten Elemente in einem barrierearmen Bad? Worauf ist zu achten und wie lässt sich ein Badezimmer für das Alter am besten realisieren? Hierzu haben wir eine Checkliste erstellt, die wesentliche Elemente berücksichtigt.

Die Badewanne

Moderne Badezimmer verzichten zunehmend auf den Einbau einer Badewanne. Ein Grund dafür ist der hohe Wasserverbrauch. Wenn Du Dich für ein Bad mit Badewanne entscheidest, sollte diese ein einfaches Ein- und Aussteigen erlauben. So wird die Sturzgefahr verringert. Am einfachsten ist eine Badewanne mit Tür. Aber auch die Installation einer Griffstange kann die Nutzung vereinfachen. Darüber hinaus gibt es einen Badewannenlift, der sich elektrisch betätigen lässt. Badewannenkissen sorgen für zusätzlichen Komfort im Seniorenbad. Dabei hast Du ein entspanntes Gefühl beim Liegen in der Badewanne, weil der Kopf gut gestützt auf einer weichen Unterlage ruht. Gleichzeitig sollte dieses Accessoire einfach zu reinigen sein und für einen verlässlichen Halt mit Saugnäpfen ausgestattet sein.

Die Dusche

Möchtest Du ein Bad altersgerecht umbauen, sollte die Duschhocker bieten weitere Vorteile und lassen sich in nahezu jeder Dusche einfach platzieren. Eine andere Alternative ist ein fest installierter Klappsitz an der Wand.

Die Badezimmertür

Ein Aspekt an den man oft nicht gleich denkt, ist die Badezimmertür. Diese sollte sich nach außen öffnen lassen. Das sorgt für mehr Bewegungsfreiheit im Bad. Wenn Du eine abschließbare Badezimmertür bevorzugst, wäre ein breiter Drehknauf empfehlenswert. Dieser lässt sich leichter greifen als ein Schlüssel.

Die Toilette

Um die Toilette herum sollte genug Platz sein, um sich frei bewegen zu können. An der Wand oder an der Toilette selber lassen sich Haltegriffe installieren. Diese können vor allem für das Aufstehen dienlich sein. Als eine gute Sitzhöhe haben sich WCs zwischen 46 cm und 48 cm bewährt. Eine optimale Variante ist ein höhenverstellbares WC.

Ablagen und Griffe

Hilfsmittel wie Haltegriffe neben der Toilette oder Stützgriffe für die Badewanne und Dusche gestalten den Alltag einfacher und sicherer. Der Vorteil ist, dass diese sich leicht installieren lassen und günstig in der Anschaffung sind. Möchtest Du also keinen kompletten Umbau für ein altersgerechtes Bad in Angriff nehmen, können solche Alternativen hilfreich sein.

Denke auch an gut erreichbare Ablagen für Shampoo, Duschgel oder Zahnpflege!

Wann sollte das Bad altersgerecht umgebaut werden?

Badezimmer haben eine Lebensdauer von etwa 15 bis 20 Jahren. Wird ein Bad saniert, solltest Du bei der Neugestaltung ans Alter denken. Vor allem bei großen Bauprojekten ist dies wichtig. Werden etwa Anschlüsse neu gelegt oder Wände neu gezogen, ist eine altersgerechte Planung von Vorteil. Dadurch kann Du Dein Bad schon komplett altersgerecht gestalten oder in Zukunft mit wenig Aufwand anpassen.

Ein kleines Bad altersgerecht gestalten?

Grundsätzlich kannst Du jedes Bad altersgerecht umbauen. Es geht immer darum, den vorhandenen Raum schlau zu nutzen. Zusätzlichen Platz schaffst Du zum Beispiel mit einer Tür, die sich nach außen hin öffnet. Es gibt spezielle Angebote für Sitzbadewannen oder Du entscheidest dich dafür, die Badewanne komplett aus dem Badezimmer zu entfernen. Als Alternative bietet sich eine sehr moderne Variante an – Duschräume. Hier ist der Duschbereich nicht separat abgetrennt, sondern Bestandteil des Badezimmers. Dafür ist ein durchdachtes Ablaufsystem für das Wasser notwendig. Unsere Empfehlung: einen Experten konsultieren.

Wird der Umbau zum altersgerechten Bad gefördert?

Der Umbau zu einem „barrierefreien“ Bad wird vom Staat je nach vorhandener Pflegestufe gefördert. Zusätzlich geben einige Krankenkassen und Pflegeversicherungen einen Zuschuss für die Sanierung. Hier solltest Du dich direkt an den entsprechenden Ansprechpartner wenden. Wenn Du Zuschüsse für die Finanzierung benötigst, beginne erst nach der Prüfung des Anspruchs mit dem Bau. Denn ob und in welcher Höhe die Zuschüsse bewilligt werden, wird für jeden Antrag individuell entschieden. Faktoren wie die Größe des Badezimmers, der aktuelle Zustand und die Art der Sanierung spielen dabei eine entscheidende Rolle. Und falls noch einige Fragen offen sind und Du noch zusätzliche Informationen benötigst, dann wende Dich vertrauensvoll an uns. Wir beraten Dich gerne. Entweder gleich online per Chat oder auch am Telefon unter der Nummer 0355-48642596.

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